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Die nächsten Termine

Ich singe um zu leben und ich lebe um zu singen

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Meine Liebe zur Musik wurde mir sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Ich erinnere mich, wie ich im Bett lag und schlief, während meine Mutter nebenan Cello übte…

Ich hatte Blockflötenunterricht, lernte später Fagott und mit 13 Jahren erste Akkorde auf der Gitarre, die mich begeisterte. Mit Liederheften (Student-von-Europa) und Hilfe von Freunden machte ich dann meine ersten Gehversuche in der Liedbegleitung. Und bald fing ich an, erste eigene Lieder zu schreiben. …

Während der Achterbahnfahrt durch die Pubertät, flog das Fagott in die Ecke und ich war gegen alles und jeden (mich eingeschlossen). Krise folgte auf Krise, und Lieder zu schreiben wurde mein Ausdrucksmittel für so viel Unsagbares und zu meiner Überlebensstrategie. Auf meiner Suche, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen, fand ich schließlich Hilfe in den Selbsthilfegruppen des 12-Schritte-Programms. Ich besuchte das Abendgymnasium, arbeitete als Schreibkraft und zog dann nach Trier, um Psychologie zu studieren.

Das Liederschreiben rückte während des Studiums wieder etwas mehr an den Rand meines Lebens, die Bücher forderten mich und es blieb nicht viel Zeit. Doch immer mal wieder drängte es mich und ich schnappte mir die Gitarre – .
Irgendwann ermutigten mich Freunde, meine Lieder nicht nur für mich am Schreibtisch zu singen, sondern sie mit anderen zu teilen und sie zu veröffentlichen, um sie einem größerem Publikum zugänglich zu machen. Und so entstand die erste CD 1999 “Nur Für Heute”.

2001 zog ich ins Allgäu und arbeitete zunächst halbtags als Psychologin in einer Suchtfachklinik. Ende 2001 produzierte ich die CD “Herzenslieder” und eine PopSingle mit dem humorvollen Guten-Morgen-Lied “Arsch Hoch”.

Im August 2002 wechselte ich und begann eine Stelle in der Adula-Klinik in Oberstdorf. Im Herbst 2003 erschien dann die CD “Es gibt immer einen Weg”, die sehr stark von meiner Arbeit als Psychologin in der Adula-Klinik angeregt war. Das Lied “Es gibt immer einen Weg” ist zu meinem bekanntesten Lied geworden. Den Text hat mein ehemaliger Kollgege Joachim Kempf geschrieben – ich bin ihm sehr dankbar für diese wunderbar mutmachenden Zeilen. In der Klinik begann ich zunächst für, später immer mehr mit den Patienten Liederabende zu geben und merkte sehr schnell, daß diese Abende eine sehr positive therapeutische Wirkung hatten. Ein Patient meinte einmal, daß Singen Therapie sei, ohne, daß man merke, daß man Therapie mache.

Um mehr Zeit für meine Musik zu haben, machte ich mich im Herbst 2004 als Liedermacherin, Sängerin, Seminarleiterin und Singkreisleiterin selbstständig. Im April/Mai 2005 erschienen dann die CDs “Aufbruch” und “Halt es einfach”, die ersten CDs, die ich selbst mit meinem Homestudio produziert hatte. Hier war mir Manfred Würzner eine unverzichtbare Hilfe die kleinen und großen Tricks und Kniffe zu lernen. Ein großer Dank an ihn an dieser Stelle.

2005 fand die erste Sing-und-Segelwoche für Frauen in Holland statt, die seither jährlich ein fester Sommertermin ist und immer wieder wunderschön ist. Gemeinsam unterwegs zu sein und in der überwältigenden Natur der Wattensee zu singen ist ein unvergleichliches Erlebnis.

Im April 2006 begann ich, inspiriert von dem Film “Wie im Himmel” einen offenen Singkreis in Immenstadt, später auch in Kempten. Ich sang immer mehr neben meinen eigenen Liedern, auch Mantras und Lieder aus aller Welt. Und ich merkte, wieviel Freude es mir machte, Menschen zum Singen zu ermutigen, auch wenn sie sich oft lange nicht mehr, oder nur unter der Dusche oder im Auto getraut haben zu singen.
Das Wort von Yehudi Menuhin habe ich immer wieder so wahr erlebt: “Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen”

Im Herbst 2006 begannen die halbjährlichen Treffen mit dem “Hier-und-Jetzt”-Chor, mit dem ich immer wieder neue Mitsing-Lieder für meine nächsten CD-Projekte aufnahm. Im Okt 2007 erschien dann die CD “Ja”! mit Liedern über das Ja zum Leben (solo und mit dem “Hier-und-Jetzt Chor“), im Mai 2010 die CD “Geborgen” und im April 2011 die CD “Gamla Moder” auf denen der Chor mitgewirkt hat.

2006 sang ich in Aachen auf meiner ersten “Nacht der spirituellen Lieder” und war begeistert – mit mehreren hundert Menschen einfache mantraartige Lieder zu singen brachte eine solch tiefe spirituelle Kraft mit sich. Ich sang in Stuttgart, Augsburg, Berlin bei diesen Nächten mit und es war immer wieder ein wunderbares Erlebnis.

2009 brachte ich die Idee von Alwine und Abhiti auch ins Allgäu. Seither feierten wir bereits 6 mal eine solche Singnacht.